10. Januar 2017 Gesellschaft | Gastbeitrag | 0 Kommentare

Genuss – jetzt erst recht!

Das Leben zum Genussvollen wenden.
Wenn man in die Zeitung blickt, den Fernseher einschaltet oder durch das Internet surft, schlagen einem nur so die negativen Schlagzeilen entgegen. Da hat man manchmal das Gefühl, es gäbe nichts Schönes mehr, nur Angst, Vertreibung und Gewalt

… kann man noch unter Menschen gehen, noch reisen, noch genießen?

Meine Antwort darauf ist: Ja, jetzt erst Recht! Das ist auch der Grund, warum ich eine der Mitbegründerinnen des Blogs Genussliga bin. Wir sind vier Autorinnen, die sich bewusst auf die Sonnenseite des Lebens stellen. Nicht, um die Schattenseite auszublenden, sondern um dem Genussreichen, Schönen, Erhabenen, Langsamen und Friedvollem eine Stimme zu geben. All das darf man gerade in turbulenten Zeiten niemals aus den Augen lassen, sonst ist das Leben nicht mehr lebenswert.
So wollen wir schreibend auf unserem Blog eine genussvolle Welt gestalten, die anders ist: für unsere Leser und für uns.

Denn es sind stets die Gedanken, die man denkt, die man ausspricht und schreibt, die zu unserer Lebenswirklichkeit werden.

Seit ich die Genussliga mache, hat sich mein Leben in vielerlei Hinsicht zum Positiven verändert. Zuhause oder unterwegs schaue ich zuerst nach den genussreichen Dingen um mich herum und be-schwere mich nicht mehr mit Gedanken über Defizite. Ich mache Fotos von Blumen und Landschaften, gehe Wandern, schaue den Wolken beim Schweben zu, tanze im Regen und ziehe den Duft des Waldes in mich hinein.

Der Nebeneffekt: seitdem bin ich wunderbaren Menschen begegnet, ich war nicht einmal krank, ich kann viel gelassener mit Problemen umgehen, mein Groll hat sich gelegt und ich kann die dadurch freigewordene Energie zum Lösen der Probleme verwenden.

Dies ist auch mein größter Wunsch für alle meine Mitmenschen: lasst uns die Welt zu einem anderen, besseren Ort machen. Ich bin überzeugt, wenn jeder Gedankenpflege betreibt und nicht nur auf die negativen, sondern besonders auf die schönen Dinge des Lebens schaut und beginnt bewusst zu genießt, dann kann es gar nicht anders sein, als dass sich das Leben zum Guten wendet.
Da fällt mir ein, was meine Mutter einst in mein Poesiealbum schrieb:
„Hab Sonne im Herzen,
ob’s stürmt oder schneit,
ob der Himmel voll Wolken,
die Erde voll Streit …
hab Sonne im Herzen,
dann komme was mag:
das leuchtet voll Licht dir
den dunkelsten Tag!“ (Cäsar Flaischlen 1864-1920)Hier geht es zum Blog mit der anderen Perspektive

©Michaela Diana

http://www.genussliga.de

Eure Genießerin

Leila Emami

 



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