20. Juni 2017 Gesellschaft | Manuela Bach | 0 Kommentare

WER setzt Deine Grenzen?

Ständig bekommen wir Grenzen gesetzt. Wenn du einen Arbeitgeber hast, ist er es, der die Grenzen für deine Arbeit und deinen Bereich festlegt. In alltäglichen Bereichen sind es die Straßenverkehrsordnung, Finanzämter, Gesetze etc.

Deine Herkunftsfamilie hat ungeschriebenen Gesetze, wie Tante Froschmaul wird nur in Abwesenheit von allen so genannt, Mutter möchte das Besteck immer von Hand gespült haben etc. Du weißt was ich meine? Doch jetzt wird es spannend:

In wie weit setzt DU deine Grenzen in den Bereichen, die dir möglich sind, bzw. die dir gehören? Nehmen wir beispielsweise deine Freizeit.

Wer sagt, wann du was machst?

Bestimmst du, wie du deine Freizeit verbringst, oder sind es Zeitschriften, die deine Meinung bilden? Sagen sie dir, derzeit ist es wichtig dies oder das zu machen? Wer sagt dir, was du lesen möchtest? Wer sagt, welchen Film du schauen sollst? Wer sagt, was du anziehen möchtest? Wer sagt, wann du faulenzen darfst? Kommen diese Entscheidungen aus dir?

Nimm dir doch mal die Zeit in dich hinein zu hören, und beantworte dir die Frage: Stimmen meine Grenzen? Mache ich sie in den Bereichen, die mir möglich sind, wirklich selbst?

Sind deine Vorlieben genug berücksichtigt? Haben sie genug Raum, oder opferst du sie für:

Das macht man halt so, das ist eben so?

Um die eigenen Grenzen zu setzen, benötigst du ganz viel Selbsterkenntnis, und die ist nur ohne Einflussnahme von außen möglich, und du musst dir Zeit dafür nehmen.

Nehmen wir mal deinen Geburtstag.

Feierst du deinen Geburtstag so wie du möchtest, oder weil es alle anderen auch so machen, oder weil du es seit Jahren so machst, oder weil es von dir erwartet wird?

Nimm doch einfach dieses Beispiel, und klopfe genau ab, ob dein Geburtstag so ist, wie du ihn dir wünschst.

Das ist natürlich nur ein Teil dieses wirklich großen Themas, denn wir wissen meist gar nicht mehr, wann und wo wir die eigenen Grenzen setzen können. Das beinhaltet Mut, denn wir könnten es vielleicht ganz anders machen wie die meisten. Doch davor scheuen wir oft zurück. Es ist natürlich erst mal bequemer und unkomplizierter, doch in Wirklichkeit geht dadurch viel von deinem eigenen Leben und deiner Persönlichkeit verloren.

Erst einmal ernten wir Kopfschütteln, wenn wir unsere eigenen Regeln einführen und Dinge anders machen, doch das ist sowas von egal. Es geht um dich, und jeder von uns ist ein Unikat.
Wenn du das berücksichtigst, drängt sich die Frage auf: „Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, Dinge wie alle anderen zu machen?“

Wenn du, nachdem du den Beitrag gelesen hast, dir die Zeit nimmst deine Grenzen zu überprüfen, sei nicht überrascht, wenn du feststellst, wie fremdbestimmt dein Leben in vielen Fällen ist. Doch das ist schon der erste Schritt in die andere, deine eigene Richtung.

Einfach anders

Manuela:eyewall



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