8. August 2017 Business | Manuela Bach | 4 Kommentare

Denkzettel

Verpassen Sie doch mal ihren Teammitgliedern einen Denkzettel.
Nein, ich meine keinen bösartigen – einen richtigen, der das Denken über ein bestimmtes Thema angeregt und in Fluss bringt.
Nehmen Sie ein anstehendes Projekt, und schreiben Sie die Fragen auf, die Ihnen als erstes in den Sinn kommen.
Suchen Sie zwei drei Fotos heraus, die als Impuls hilfreich sind.
Sie können aber auch konkreter werden z.B., zum Thema Vertrieb oder Kommunikation.

Schreiben Sie Fragen auf, die dem Projekt helfen können.

Wenn Sie dann mit Ihren Mitarbeitern in dem Meeting sitzen, verteilen Sie diese Denkzettel.

Es gibt Menschen, die nicht spontan in Meetings reagieren können.

Sie lesen lieber, drehen und wenden Sätze in Ihren Gehirnen und entwickeln eine ganz eigene Denkstrategie. Es gibt Menschen, die sind Sprechdenker, aber es gibt auch diejenigen, die entweder denken oder sprechen. Diese sind oft im Meeting verloren.
Natürlich können Sie den Denkzettel auch zur Verbesserung Ihrer Unternehmenskultur einsetzen. Vorschläge anregen, und die Denkzettel einsammeln, mit oder ohne Namen, wie derjenige möchte. Auf jeden Fall bringen Sie etwas in Gang.
Na, fängt es bei Ihnen im Kopf an zu arbeiten? Das ist gut.
Der Denkzettel kann immer mal wieder eingesetzt werden, besonders dann, wenn es um neue Ideen und Input geht.

Meetings stressen viele Mitarbeiter,

sie sind evtl. nicht spontan, denken lieber in Ruhe für sich und umkreisen die Thematik mit einem anderen, oder kommen sogar auf die Idee, sich in einer ganz anderen Abteilung nach einem Denkpartner umzusehen.
Probieren Sie es einfach mal aus.

Hier Impulse für einen Denkzettel

Worüber sollen meine Mitarbeiter mal in Ruhe nachdenken?
Ohne Zeitdruck, ohne sofort brillieren zu müssen?
Unternehmenskultur – Integration ausländischer Mitarbeiter – Neue Produkte – Neue Absatzmöglichkeiten – Neue Gestaltung der Kantine oder der Büros, Mitarbeiterevents, Weihnachtsfeier…

Sie sehen schon, man könnte über wirklich vieles nachdenken lassen. Ich bin mir sicher, bei einigen Stichworten ging das Denken bei Ihnen gleich los.

Machen Sie den Denkzettel zu einem festen Bestandteil bei den Meetings, dann werden Sie allen Teilnehmern gerecht.

Einfach anders
Probieren Sie es aus. Auf Ihre Erfahrung bin ich gespannt.

Sollten Sie das Thema vertiefen wollen:

Manuela Bach: eyewall



4 Kommentare zu “Denkzettel”

  1. Elisabeth Doplbaur sagt:

    Gute Idee und leicht umsetzbar!

    1. Manuela Bach sagt:

      Ab und zu ist es soooo einfach, mal etwas anders zu machen
      Herzlichst
      Manuela

  2. Das finde ich eine wirklich gute Idee! Dann noch konkrekt sagen, dass dafür die Arbeitszeit genutzt werden darf! Perfekt!
    Danke für diese Anregung!
    Herzliche Grüße
    Michaela

    1. Manuela Bach sagt:

      Für mich war es selbstverständlich, den Denkzettel in der Arbeitszeit anzugehen. Danke für den Hinweis, hätte ich tatsächlich noch klarstellen sollen.
      Herzlichst
      Manuela

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