7. November 2017 Business | Manuela Bach | 0 Kommentare

Geschichten Marketing

Storytelling

Schon seit einiger Zeit ist Storytelling in aller Munde. Doch um im Bild zu bleiben es muss in die Ohren und von dort aus in unsere Köpfe.
So weit, so gut. Da werden nun wieder Regeln aufgestellt, wie Storytelling am besten funktioniert und die Botschaft ankommt. Wie soll es aufbereitet werden? Nicht zu viel, nicht zu wenig.
Ich möchte Sie nun mitnehmen zu der gesamten Stimmung des Storytellings.

Wie einige meiner regelmäßigen Leser wissen, spielt das Außen bei meiner Arbeit als Coach ebenso eine Rolle, wie die Fragen, die auf das Innere zielen.

Was vielleicht Wenige wissen ist, dass ich Verfasserin von Phantasiegeschichten bin. Das ist meine persönliche Spielwiese, auf der ich mich auslebe und meiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Und in den Wintermonaten bin ich auf Lesungen zu finden. Doch das nur als Information am Rande, bevor ich Sie jetzt in die Welt der Geschichten, beziehungsweise Storytelling mitnehme.

Bei einem kürzlich besuchten Vortrag zum Thema bekam ich in dem Zusammenhang Sätze zu hören, wie: Die Botschaft muss ankommen.
Es kommt darauf an, wie es verpackt wird. Die Geschichte muss zum Unternehmen passen. Sie darf nicht zu lange sein.
Ja, da passt der Begriff Storytelling auch hinein.
Marketingmaßnahme!

Mir haben sich leicht die Nackenhaare gestellt.

Beim Storytelling geht es um Emotionen!

Und jetzt stellen Sie sich folgendes vor:
Sie sind von Ihrem Unternehmen eingeladen einen Abend zusammen mit ihrer Abteilung zu verbringen.
Sie kommen an – irgendwo im Freien.

Ein Lagerfeuer knistert, Trapper Stühle laden dazu ein sich um das Feuer zu sammeln.

Spüren Sie es schon? Die Stimmung wird leiser, aber auch entspannter. Freies Lachen, vertraulich wirkende kleine Gruppen. Dann sammelt Sie der Abteilungsleiter am Feuer und jemand beginnt eine Geschichte zu erzählen. Nimmt Sie mit in eine andere Welt, die aber doch auf merkwürdige Weise vertraut klingt. Sie fühlen sich angesprochen, und subtil entstehen Verbindungen während des Erzählens zu Dingen, die Ihnen bekannt sind. Sie schauen ins Feuer, müssen gerade nichts und niemandem etwas beweisen, keinerlei Leistungsdruck. Sie sitzen da und lassen die Magie der züngelnden Flammen und des Zuhörens einfach geschehen. Nach einer Weile fällt der Schlusssatz, und Stille breitet sich aus. Jeder kann seinen Gedanken nachhängen.
Merken Sie worauf ich hinaus möchte?

Das Außen sind hier die Natur, das Feuer und die vertraute Gruppe – dies beschwört eine Stimmung herauf, die wir seit Urzeiten kennen, sie ist in uns verankert.
Das ist der Rahmen, in dem Geschichten wirken und aufgenommen werden. Die Meisten von uns kennen Geschichten von klein auf, und deshalb ist es keine Schwierigkeit sich in diese Situation zu begeben und sie wirken zu lassen. Es steckt seit Jahrtausenden in uns. Schon in der Steinzeit war das Lagerfeuer der Platz, an den Geschichten mit wahrem Kern erzählt wurde.
Deshalb mein Tipp: Sollten Sie ein Storytelling für Mitarbeiter planen, achten Sie auf das Außen und das der Kreis nicht zu groß wird, sonst wirkt die Magie der Geschichte nicht.

An dieser Stelle ein Dankeschöne an die Firma Vogelei, die immer wieder den passenden Rahmen kreiert.

http://www.vogelei.de

Einfach anders

Manuela Bach: eyewall



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