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9. Dezember 2019 Gesellschaft | Manuela Bach | 0 Kommentare

Impulse sind wie Sternschnuppen

Das sind Impulse für mich. Wenn ich einen Impuls bekomme ist das so, als würde im All eine Sternschnuppe aufleuchten. Nie werden wir alle Sternschnuppen zu sehen bekommen. Aber hin und wieder erscheinen sie am Himmel und ich kenne niemanden, der dies nicht als etwas Besonderes empfindet. So geht es mir mit Impulsen. Völlig unerwartet tauchen sie auf, lassen mich einen Moment innehalten und im besten Falle löst dieser kleine Lichtblitz, als den ich ihn empfinde, etwas bei mir aus. Das muss nicht immer sofort sein, oft sind Impulse in mir abgespeichert und dann plötzlich greife ich auf sie zurück, genauer gesagt auf den einen, der dann gerade passt.

Da entstehen Querverbindungen von Themen, neue Ideen oder eine Lösung für meine meist kreativen Aufgaben.

Wäre es nicht wunderbar sich vorzustellen, dass immer ein klitzekleines Staubkörnchen der Sternschnuppen in uns eine kleine Spur hinterlässt?

Für mich ein schöner Gedanke, den ich teilen möchte.

Schenken sie allen möglichen Dingen ihre Aufmerksamkeit! Was für sie interessant ist wird sie auch berühren.

 Und nun kann ich mir den Realitätsschlenker nicht verkneifen:

Es gibt keine vollkommenere Suchmaschine wie Sie selbst, denn die professionellen Suchmaschinen geben vor was sie meinen, was für sie interessant ist, oder was sie wissen sollten. Und dadurch bewegen wir uns in einem Umfeld, das eine Suchmaschine für richtig hält. Und es werden auch nur die Informationen, die diese Suchmaschine für uns wählt an uns herangetragen. Somit entsteht eine Wahrheit, die unsere Wahrnehmung unterstützt. Das finde ich ganz schon gefährlich und ehrlich gesagt auch irgendwie langweilig.

Ich möchte Informationen die so gar nicht zueinander passen, denn nur so fange ich an mich mit Dingen auseinanderzusetzen, also auch eigenständig zu denken.

Klar ist es viiiiiiel einfacher ständig die eigene Meinung, oder das Bild, das man sich macht, bestätigt zu bekommen, doch das ist nicht das Leben.

Klar benutze ich unterschiedliche Suchmaschinen zu Recherche usw., aber ich habe mir eine gewisse Freizeit von diesen Dingen eingeräumt. Einfach um wieder meiner Intuition, meinem eigenen Denken eine Richtung zu geben, an die Google oder wie sie alle heißen, gar nicht denken würden. Das ist Freiheit, und nun wünsche ich Ihnen zum Jahreswechsel, viele Sternschnuppen, innerlich wie auch am Himmel.

Lassen Sie sich berühren von Worten, Gedanken, Empfindungen und Menschen.

Seien Sie einfach mal wieder ihre eigene Suchmaschine.

Einfach mal anders

Ich wünsche allen meinen Lesern eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Jahreswechsel

Manuela: eyewall



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