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24. November 2020 Privates | Manuela Bach | 2 Kommentare

Voran oder hinterher?

Das ist doch die Frage derzeit.

Auch in der diesjährigen Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel wird die Pandemie unseren Gewohnheiten ihren Stempel aufdrücken. Schon bei dem Gedanken machen sich bei vielen von uns komische Gefühle breit. Weihnachten wahrscheinlich nur auf zwei Haushalte begrenzt? Silvester ohne Party und Geküsse?

Tja – das ist in diesem Jahr durchaus möglich. Noch verdrängen wir den Gedanken daran.

Aber – Du kennst das Thema meines Blogs „Einfach mal anders“. Wenn nicht jetzt wann dann, frage ich?

Wichtig daran ist, zu erkennen, dass diese Weihnachtszeit und auch der Jahreswechsel anders sein werden wie sonst. Wer nur daran denkt, was alles nicht geht, wird mit Sicherheit Frust haben. Doch wenn Du Dir bereits vorher schon Gedanken darüber machst, wie Du das Beste aus der diesjährigen Situation für Dich und andere machen kannst, bist Du auf jeden Fall im Vorteil. Ich persönlich möchte nicht mit Gejammere, das vor allen Dingen nichts ändert, durch die stimmungsvolle Weihnachtszeit und schon gar nicht ins neue Jahr springen. Du etwa?

Ihr kennt meine Devise „selbst Denken“ besonders jenseits der geltenden Normen ist ab und an mal ein bisschen anstrengend, doch es lohnt sich.

Ich habe bereits für mich entschieden, dass ich in diesem Jahr geschrieben Umarmungen an Freunde und Familie senden werden. Ich werde Dir heute verraten, wie ich als Schreiberling meine diesjährige Weihnachtszeit gestalten werde:

Draußen, wenn es dunkel ist (wichtig für meine Stimmung) zünde ich eine Kerze an, und lege mir eine Auswahl an Karten, die ich besorgt habe, zurecht. Hinzu kommen verschiedene Stifte die in Gold, Silber, blau oder weihnachtlichem Rot schreiben und kleine goldenen Sterne, die in die Kuverts rieseln werden, liegen bereit. Schon die Auswahl, welche Karte für welchen Freund oder Freundin ist mir ein Vergnügen. Welcher Stil passt zu wem und wird Freude bereiten, wenn er aus dem Briefkasten geholt wird.

Dann schreibe ich jedem der mir wichtig ist, den ich in den letzten Wochen oder Monaten nicht sehen und nicht in den Arm nehmen konnte, ein paar Zeilen. Für den einen wird es ein Brief werden, für andere ein paar Zeilen, ein Gedicht oder ein Zitat das ich passend finde.

Natürlich liegt nicht jedem das Schreiben, aber du kannst ein Lied einüben und es an Freunde und die Familie senden, einen Clip drehen, Fotocollagen basteln oder oder oder.

Und so auch der Weihnachtsabend. Sollten wir ihn nicht feiern können wie sonst, dann stell Dir doch mal die Frage, ob Du nicht schon immer mal am 24. einen Fernsehabend eingekuschelt in deiner Decke mit sensationellen Pralinen oder einfach einer Schale mit deiner Lieblingssuppe verbringen wolltest? – Es ist ja nicht für immer!

In gewisser Weise liegt in dieser Ausnahmesituation, in der wir uns in diesem Jahr befinden, doch auch ein Stück Freiheit.

Aber mach Dir Gedanken und geh voran, sei nicht der- oder diejenige die von den Ereignissen gezwungen wird – mach Dein eigenes Ding daraus.

Brainstorming mit der Familie, da kommen bestimmt lustige und ungewöhnliche Vorschläge zusammen. Vielleicht aber, haben wir alle in diesem Jahr eine Chance auf wirklich besinnliche Weihnachten – denn das ging in den letzten Jahren ein bisschen verloren.

Und wie immer – aber auch mal ganz praktisch:

Einfach mal anders



2 Kommentare zu “Voran oder hinterher?”

  1. Ilse Heinsohn sagt:

    Wie immer, treffend!

  2. Gastbeitrag sagt:

    Vielen DANK

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